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	<title>Finanzen eZine &#187; Wirtschaft</title>
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	<description>Finanzen, Marketing und Geld verdienen</description>
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		<title>ifo Geschäftsklimaindex erneut gestiegen</title>
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		<pubDate>Thu, 26 Jan 2012 17:33:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Birgit</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das ifo Geschäftsklima für die gewerbliche Wirtschaft Deutschlands hat sich im Januar 2011 zum 3. Mal nacheinander verbessert. Zwar ist die derzeitige Geschäftslage der Unternehmen etwas weniger gut als im Dezember. Aber die Geschäftserwartungen haben sich merklich aufgehellt. Die deutsche Wirtschaft startet mit Schwung ins neue Jahr. Im Verarbeitenden Gewerbe hat sich das Geschäftsklima verbessert. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das ifo Geschäftsklima für die gewerbliche Wirtschaft Deutschlands hat sich im Januar 2011 zum 3. Mal nacheinander verbessert. Zwar ist die derzeitige Geschäftslage der Unternehmen etwas weniger gut als im Dezember. Aber die Geschäftserwartungen haben sich merklich aufgehellt. Die deutsche Wirtschaft startet mit Schwung ins neue Jahr.</p>
<p>Im Verarbeitenden Gewerbe hat sich das Geschäftsklima verbessert. Die Industrieunternehmen schätzen ihre aktuelle Geschäftslage leicht und ihre Geschäftsperspektiven deutlich günstiger ein als im vergangenen Monat. Auch die Exporterwartungen und die Personalplanungen sind wieder etwas positiver. Die Kapazitätsauslastung liegt in der Industrie momentan etwas niedriger als im Herbst. Weiterhin ist die Auslastung der Geräte und Maschinen aber überdurchschnittlich.</p>
<p><div style="position:relative;margin:4px 14px 5px 0;border: 1px solid #aaa;padding: 8px;background: #fff;float:left;">  
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</div>Im Einzelhandel ist der Geschäftsklimaindex gesunken. Die Geschäftslage ist hier nicht mehr ganz so günstig wir im Dezember. Zudem blicken die Einzelhändler skeptischer auf die Geschäftsentwicklung in der nahen Zukunft. Im Großhandel hat sich das Geschäftsklima geringfügig eingetrübt. Die momentane Geschäftslage wird von den befragten Großhändlern weiterhin als sehr positiv, aber weniger gut als im vergangenen Monat beurteilt. Ihre Geschäftserwartungen sind erneut etwas zuversichtlicher.</p>
<p>Im Bauhauptgewerbe hat sich das Geschäftsklima den dritten Monat in Folge verbessert. Die aktuelle Geschäftslage ist zwar nicht mehr so günstig wie im Vormonat. Hinsichtlich der Geschäftsentwicklung im kommenden halben Jahr sind die befragten Bauunternehmen aber erheblich zuversichtlicher als bisher.</p>
<p>Quelle: ifo Institut</p>
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		<title>Die deutsche Wirtschaft ist im Jahr 2011 wieder kräftig gewachsen</title>
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		<pubDate>Wed, 11 Jan 2012 15:06:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>KHK</dc:creator>
				<category><![CDATA[Finanz News]]></category>
		<category><![CDATA[Bruttoinlandsprodukt]]></category>
		<category><![CDATA[Wachstumsrate]]></category>
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		<description><![CDATA[WIESBADEN – Die deutsche Wirtschaft ist im Jahr 2011 wieder kräftig gewachsen: Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war um 3,0 % höher als im Vorjahr. Dies ergaben erste Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis). Damit setzte sich der konjunkturelle Aufholprozess der deutschen Wirtschaft auch im zweiten Jahr nach der Wirtschaftskrise fort. Im Jahresverlauf 2011 wurde auch das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>WIESBADEN – Die deutsche Wirtschaft ist im Jahr 2011 wieder kräftig gewachsen: Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war um 3,0 % höher als im Vorjahr. Dies ergaben erste Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis). Damit setzte sich der konjunkturelle Aufholprozess der deutschen Wirtschaft auch im zweiten Jahr nach der Wirtschaftskrise fort. Im Jahresverlauf 2011 wurde auch das Vorkrisenniveau beim preisbereinigten BIP wieder überschritten. Der wirtschaftliche Aufschwung fand dabei hauptsächlich in der ersten Jahreshälfte statt. Im Jahr 2009 hatte Deutschland die stärkste Rezession der Nachkriegszeit mit einem historischen Rückgang des BIP von – 5,1 % erlebt; das Jahr 2010 war durch einen rasanten Aufschwung gekennzeichnet gewesen (+ 3,7 %).</p>
<p>Bei kalenderbereinigter Betrachtung ergibt sich im Jahr 2011 ebenfalls eine Wachstumsrate von 3,0 %, da annähernd gleich viele Arbeitstage zur Verfügung standen wie im Jahr 2010.</p>
<p>Die Wachstumsimpulse kamen 2011 vor allem aus dem Inland. Insbesondere die privaten Konsumausgaben erwiesen sich als Stütze der <div style="position:relative;margin:4px 14px 5px 0;border: 1px solid #aaa;padding: 8px;background: #fff;float:left;">  
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</div>wirtschaftlichen Entwicklung: Sie legten preisbereinigt mit + 1,5 % so stark zu wie zuletzt vor fünf Jahren. Daneben war das Jahr 2011 wiederum geprägt von einer kräftigten Investitionsdynamik: Es wurde deutlich mehr in Ausrüstungen (preisbereinigt + 8,3 %) – darunter fallen hauptsächlich Maschinen und Geräte sowie Fahrzeuge – und Bauten (preisbereinigt + 5,4 %) investiert als ein Jahr zuvor.</p>
<p>Der Außenhandel hatte zwar einen geringeren Anteil am BIP-Wachstum als die Binnennachfrage, zeigte sich aber weiterhin dynamisch: Deutschland exportierte im Jahr 2011 preisbereinigt 8,2 % mehr Waren und Dienstleistungen als ein Jahr zuvor. Gleichzeitig stiegen die Importe etwas weniger stark (+ 7,2 %). Die Differenz zwischen Exporten und Importen – der Außenbeitrag – steuerte 0,8 Prozentpunkte zum BIP-Wachstum 2011 bei.</p>
<p>Die Entstehungsseite des Bruttoinlandsprodukts war im Jahr 2011 noch immer von Aufholeffekten in nahezu allen Wirtschaftsbereichen geprägt. Insgesamt stieg die preisbereinigte Bruttowertschöpfung aller Wirtschaftsbereiche im Jahr 2011 um 3,0 % gegenüber dem Vorjahr.</p>
<p>Die Arbeitsproduktivität ist im abgelaufenen Jahr im Zuge des Aufschwungs gestiegen: Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt je Erwerbstätigen erhöhte sich 2011 im Vergleich zum Vorjahr um 1,6 %. Je geleisteter Erwerbstätigenstunde gerechnet nahm die Arbeitsproduktivität 2011 nur um 1,2 % zu, weil die geleisteten Arbeitsstunden der Erwerbstätigen etwas stärker anstiegen als die Anzahl der Erwerbstätigen.</p>
<p>Der Staatssektor wies im Jahr 2011 nach noch vorläufigen Berechnungen ein moderates Finanzierungsdefizit in Höhe von 26,7 Milliarden Euro auf. Gemessen am Bruttoinlandsprodukt in jeweiligen Preisen errechnet sich daraus eine Defizitquote von 1,0 %. Damit wird der im Maastricht-Vertrag genannte Referenzwert von 3 % deutlich unterschritten. In 2009 und 2010 war der Referenzwert jeweils überschritten worden.</p>
<p>Quelle: Statistisches Bundesamt</p>
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		<title>Verarbeitendes Gewerbe November 2011: Umsatz saisonbereinigt – 1.1 Prozent zum Vormonat</title>
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		<pubDate>Tue, 10 Jan 2012 11:06:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>KHK</dc:creator>
				<category><![CDATA[Finanz News]]></category>
		<category><![CDATA[Auslandsumsatz]]></category>
		<category><![CDATA[Inlandsumsatz]]></category>
		<category><![CDATA[Umsatzvolumen]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[WIESBADEN – Der preisbereinigte Umsatz im Verarbeitenden Gewerbe war nach vorläufigen Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) im November 2011 saison- und arbeitstäglich bereinigt um 1,1 % niedriger als im Oktober 2011 (nach + 0,7 % im Oktober 2011 gegenüber September 2011). Dabei verringerte sich der Inlandsumsatz im November 2011 um 1,5 %. Die Umsätze mit ausländischen Abnehmern nahmen um [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>WIESBADEN – Der preisbereinigte Umsatz im Verarbeitenden Gewerbe war nach vorläufigen Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) im November 2011 saison- und arbeitstäglich bereinigt um 1,1 % niedriger als im Oktober 2011 (nach + 0,7 % im Oktober 2011 gegenüber September 2011). Dabei verringerte sich der Inlandsumsatz im November 2011 um 1,5 %. Die Umsätze mit ausländischen Abnehmern nahmen um 0,6 % ab. Bezogen auf die Absatzrichtung des Auslandsgeschäfts ging der Umsatz mit der Eurozone um 0,1 % zurück, der Umsatz mit dem restlichen Ausland fiel um 1,0 %.<br />
<span id="more-995"></span><br />
Innerhalb der umsatzmäßig wichtigsten Wirtschaftszweige sank der Umsatz im November 2011 saison- und arbeitstäglich bereinigt am stärksten bei den Herstellern von chemischen Erzeugnissen, und zwar um 4,1 %. <div style="position:relative;margin:4px 14px 5px 0;border: 1px solid #aaa;padding: 8px;background: #fff;float:left;">  
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</div>Dabei verringerten sich der Inlandsumsatz um 4,6 % und der Auslandsumsatz um 3,7 %. Den stärksten Umsatzzuwachs verzeichneten die Hersteller von Metallerzeugnissen, und zwar um 1,8 % gegenüber Oktober 2011 (Inland + 2,3 %, Ausland + 0,8 %).</p>
<p>Im Vergleich zum November 2010 lag der arbeitstäglich bereinigte Umsatz des Verarbeitenden Gewerbes im November 2011 um 2,0 % höher. Das Geschäft mit inländischen Abnehmern stieg in diesem Zeitraum um 2,6 %, der Auslandsumsatz um 1,3 %. Dabei erhöhten sich der Absatz in die Eurozone sowie der Umsatz im Geschäft mit dem übrigen Ausland ebenfalls um jeweils 1,3 %.</p>
<p>Kumuliert von Januar bis November 2011 lag das arbeitstäglich bereinigte Umsatzvolumen im Verarbeitenden Gewerbe um 7,9 % über dem Niveau des Vorjahreszeitraums. Das Inlandsgeschäft stieg dabei um 7,3 % und der Auslandsumsatz um 8,8 %.</p>
<p>Die Veränderungsraten basieren auf dem Umsatz-Volumenindex für das Verarbeitende Gewerbe (fachliche Betriebsteile; 2005 = 100). Die saison- und arbeitstägliche Bereinigung erfolgt mit dem Verfahren Census X-12-ARIMA.</p>
<p>Quelle: Statistisches Bundesamt</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Neue Konjunkturprognose des IMK &#8211; Deutsche Wirtschaft schrumpft 2012 um 0.1 Prozent</title>
		<link>http://finanzen-ezine.de/neue-konjunkturprognose-des-imk-deutsche-wirtschaft-schrumpft-2012-um-0-1-prozent_923.html</link>
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		<pubDate>Wed, 21 Dec 2011 14:36:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>KHK</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die deutsche Wirtschaft gerät im Jahr 2012 in eine Stagnation. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) wird um 0,1 Prozent im Jahresdurchschnitt schrumpfen – nach einem Wachstum von 3,0 Prozent in diesem Jahr. Hauptursachen für die drastische wirtschaftliche Abkühlung sind die nach wie vor ungelöste Vertrauenskrise im Euroraum sowie die ausgeprägten Sparprogramme in immer mehr Ländern der Währungsunion [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die deutsche Wirtschaft gerät im Jahr 2012 in eine Stagnation. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) wird um 0,1 Prozent im Jahresdurchschnitt schrumpfen – nach einem Wachstum von 3,0 Prozent in diesem Jahr. Hauptursachen für die drastische wirtschaftliche Abkühlung sind die nach wie vor ungelöste Vertrauenskrise im Euroraum sowie die ausgeprägten Sparprogramme in immer mehr Ländern der Währungsunion und der EU. Beide Faktoren führen den Euroraum als Ganzes in eine Rezession: Das BIP in der Währungszone sinkt um 0,6 Prozent im Jahresdurchschnitt 2012. Der Nachfragerückgang aus den Nachbarländern bremst sowohl die deutschen Exporte als auch die Investitionen in der Bundesrepublik. Hinzu kommt, dass auch außerhalb Europas die wirtschaftliche Dynamik abnimmt: Die US-Wirtschaft erholt sich weiterhin nur schleppend und in vielen Ländern Asiens und Lateinamerikas verlangsamt sich das Wachstum – nicht zuletzt wegen der <span id="more-923"></span>geringeren Nachfrage aus Europa. Die wirtschaftliche Stagnation setzt auch der kräftigen Erholung am deutschen Arbeitsmarkt ein Ende: Die Arbeitslosigkeit sinkt im Jahresdurchschnitt 2012 zwar noch einmal geringfügig. Im Jahresverlauf wird sie aber wieder zunehmen. Zu diesem Ergebnis kommt das Institut für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) in der Hans-Böckler-Stiftung in seiner aktuellen Konjunkturprognose.</p>
<p>Gegenüber ihrer Prognose vom Oktober setzen die Forscher die Vorhersage für 2011 um 0,2 Prozentpunkte herunter. Für 2012 senkt das IMK die Prognose um 0,8 Prozentpunkte.</p>
<p>„Wir werden im kommenden Jahr erleben, welche Folgen ein harter Sparkurs bei unseren wichtigsten Handelspartnern im Euroraum hat. Ein Kurs, den insbesondere die Bundesregierung forciert hat“, sagt Prof. Dr. Gustav A. Horn, der wissenschaftliche Direktor des IMK. „Natürlich müssen vor allem die Euro-Krisen-Staaten ihre Haushalte konsolidieren. Aber Austerität, wie sie jetzt auch in Italien, Frankreich, Großbritannien oder Belgien praktiziert wird, ist keine Strategie zur Krisenbewältigung, sondern verschärft die Vertrauenskrise im Euroraum. Wenn das Wachstum massiv einbricht, wird das den Konsolidierungserfolg sogar in Frage stellen. Und das dürfte die Anleger eher verunsichern als beruhigen.“</p>
<p>Das IMK geht in seiner Prognose gleichwohl davon aus, dass sich die Staatsschuldenkrise im Euroraum bis Ende 2012 nicht dramatisch zuspitzen wird. Diese Erwartung ist vor allem an die Annahme geknüpft, dass die Europäische Zentralbank (EZB) letztlich weiterhin Staatsanleihen auf den Sekundärmärkten aufkauft, um das Zinsniveau zu dämpfen. Allerdings schließen die Ökonomen eine weitere Eskalation auch nicht aus. In einem Risikoszenario haben sie daher berechnet, was es für die deutsche Wirtschaft bedeuten würde, wenn die EU-Staaten mit Konsolidierungsprogrammen ihre Defizit-Ziele verfehlen und daraufhin den Sparkurs verschärfen sollten. Im Risikoszenario könnte Deutschland 2012 in eine tiefe Rezession abrutschen, das BIP würde dann um 1,5 Prozent schrumpfen.</p>
<p>Kerndaten der Prognose:</p>
<p><strong>Arbeitsmarkt</strong></p>
<p>Die Entwicklung bei Beschäftigung und Arbeitslosigkeit verliert mit der konjunkturellen Abschwächung spürbar an Dynamik. Die Zahl der Erwerbstätigen im Inland nimmt 2011 noch um durchschnittlich 500.000 Personen zu, 2012 im Jahresmittel nur noch um weitere 180.000. Dabei stellen sich die Werte im Jahresverlauf deutlich ungünstiger dar als im Durchschnitt: In der zweiten Jahreshälfte 2012 dürfte die Zahl der Erwerbstätigen saisonbereinigt wieder sinken. Arbeitslos sind im Jahresdurchschnitt 2011 2,98 Millionen Menschen. Das entspricht einer Arbeitslosenquote von 7,1 Prozent. 2012 sinkt die Arbeitslosigkeit im Jahresdurchschnitt auf 2,9 Millionen (Quote: 6,9 Prozent). Allerdings wird die Arbeitslosigkeit – spiegelbildlich zur Entwicklung der Erwerbstätigkeit – im zweiten Halbjahr wieder zunehmen.</p>
<p><strong>Außenhandel</strong></p>
<p>Der deutsche Export wächst 2011 recht kräftig. Im Jahresdurchschnitt nehmen die Ausfuhren um 8,5 Prozent zu. 2012 verlangsamt sich der Zuwachs drastisch, die Exporte steigen lediglich um durchschnittlich 1,6 Prozent. Bei den Importen ist der Trend ähnlich: 2011 wachsen sie im Jahresmittel um 7,9 Prozent, 2012 um 3,1 Prozent.</p>
<p><strong>Investitionen</strong></p>
<p>Die Ausrüstungsinvestitionen legen in diesem Jahr noch einmal deutlich zu – um 9 Prozent im Jahresdurchschnitt. 2012 liegt der Zuwachs im Jahresdurchschnitt hingegen nur noch bei 0,4 Prozent.</p>
<p><strong>Einkommen und Konsum</strong></p>
<p>Die real verfügbaren Einkommen steigen 2011 um 1,2 Prozent. Das liegt gleichermaßen an der verbesserten Beschäftigungssituation, an einer stärkeren Entwicklung der Bruttolöhne und der kräftigen Gewinnentwicklung. Die realen privaten Konsumausgaben steigen um 1,4 Prozent. 2012 werden die real verfügbaren Einkommen nur noch um 0,9 Prozent zunehmen und die privaten Konsumausgaben lediglich um 0,7 Prozent. „Trotz dieser relativ schwachen Entwicklung werden die privaten Konsumausgaben mit ihrem Wachstumsbeitrag die Konjunktur stützen“, schreibt das IMK – im Vergleich zu Exporten und Investitionen bleiben sie relativ stabil.</p>
<p><strong>Inflation und öffentliche Defizite</strong></p>
<p>Die starken Preisausschläge bei (Energie-)Rohstoffen und Lebensmitteln führen dazu, dass die Preissteigerung in Deutschland im Jahresdurchschnitt 2011 mit 2,3 Prozent über dem Inflationsziel der EZB liegt. Für 2012 rechnet das IMK mit einer deutlichen Beruhigung. Mit 1,6 Prozent wird die Inflationsrate das EZB-Ziel wieder unterschreiten. Die deutschen Staatsfinanzen entwickeln sich infolge geringerer Arbeitslosigkeit und höherer Steuereinnahmen in diesem Jahr noch deutlich positiv. Das Staatsdefizit beträgt 2011 -0,7 Prozent des BIP. 2012 kehrt die schwache wirtschaftliche Entwicklung den Trend dann um. Das IMK rechnet mit einem Defizit von -1,1 Prozent des BIP.</p>
<p>Quelle: Hans-Böckler-Stiftung</p>
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		<item>
		<title>ifo Konjunkturprognose 2011/2012: Schuldenkrise bremst deutsche Wirtschaft aus</title>
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		<pubDate>Wed, 14 Dec 2011 14:25:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>KHK</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In Deutschland ist das Bruttoinlandsprodukt bis zuletzt deutlich gestiegen. Der ifo Geschäftsklimaindex und andere Frühindikatoren zeigen jedoch an, dass der deutschen Konjunktur ein Abschwung bevorsteht. Maßgeblich hierfür sind die sich abschwächende Weltwirtschaft und die europäische Schuldenkrise. Die Abhängigkeit der Konjunkturentwicklung von den Entscheidungen der europäischen Politik erschwert die Prognose erheblich, denn es sind ganz unterschiedliche [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In Deutschland ist das Bruttoinlandsprodukt bis zuletzt deutlich gestiegen. Der ifo Geschäftsklimaindex und andere Frühindikatoren zeigen jedoch an, dass der deutschen Konjunktur ein Abschwung bevorsteht. Maßgeblich hierfür sind die sich abschwächende Weltwirtschaft und die europäische Schuldenkrise. Die Abhängigkeit der Konjunkturentwicklung von den Entscheidungen der europäischen Politik erschwert die Prognose erheblich, denn es sind ganz unterschiedliche plausible Szenarien möglich. Unter der Annahme, dass sich die Eurokrise nicht weiter verschärft und sich insbesondere Italien weiter am Markt finanzieren kann, dürfte eine <span id="more-902"></span>Rezession Deutschland vermieden werden. Dennoch wird das deutsche Bruttoinlandsprodukt 2012 voraussichtlich nur um 0,4% zunehmen. Es ist daher zu erwarten, dass sich der Beschäftigungsaufbau deutlich verlangsamt. Gestützt von demographischen Faktoren dürfte die Arbeitslosenzahl aber noch um 140 000 zurückgehen.</p>
<p>Das weltwirtschaftliche Expansionstempo hat sich in den zurückliegenden Monaten verlangsamt. Nach den Ergebnissen des World Economic Survey hat sich das ifo Weltwirtschaftsklima in allen großen Wirtschaftsräumen verschlechtert. Der Stimmungseinbruch reflektiert die im Herbst 2011 drastisch gestiegene Unsicherheit bezüglich des Ausblicks für die Weltwirtschaft. Die Verunsicherung dürfte im Prognosezeitraum einer der zentralen Belastungsfaktoren für die Konjunktur sein.</p>
<p>Die Verunsicherung ist das Ergebnis mehrerer, sich teilweise gegenseitig verstärkender Faktoren. So ist der massive Stimmungseinbruch der privaten Wirtschaftsakteure nicht zuletzt auf die Erfolglosigkeit der bisherigen Ansätze zur nachhaltigen Lösung der Staatsschuldenkrise im Euroraum zurückzuführen. Die damit zunehmende Gefahr, dass die Schuldenkrise in eine europaweite Banken- und Wirtschaftskrise ausartet, die auch andere Regionen der Welt schwer belastet, ließ die Volatilität auf den Finanzmärkten rasant zunehmen. Zur Beunruhigung trägt auch bei, dass die Fähigkeit der Wirtschaftspolitik zur Bekämpfung neuerlicher Krisen in der Mehrzahl der Industrieländer nur noch sehr begrenzt ist. So macht die vielerorts hohe Staatsverschuldung die Implementierung umfangreicher Maßnahmen zur Stützung des Bankensektors oder zur Stimulierung der Konjunktur nahezu unmöglich. Zudem liegen aktuell die Leitzinsen in fast allen fortgeschrittenen Volkswirtschaften auf einem sehr niedrigen Niveau, was den Spielraum der dortigen Zentralbanken stark einschränkt.</p>
<p>Die weltwirtschaftliche Entwicklung hängt im Prognosezeitraum entscheidend von der Beherrschbarkeit der europäischen Schuldenkrise ab. Die vorliegende Prognose beruht auf der Annahme, dass es gelingt, die Finanzmärkte nachhaltig zu beruhigen und somit eine weitere Eskalation der Krise zu verhindern. Dies erfordert hinreichend starke Anstrengungen zur Sanierung der Staatsfinanzen in vielen Mitgliedsstaaten des Euroraums. Dabei müssen nicht nur die bereits angekündigten Spar- und Reformprogramme lückenlos umgesetzt, sondern auch eine darüber hinausgehende, spürbare Intensivierung der fiskalischen Konsolidierung vorgenommen werden. Unter diesen Annahmen ist mit keinen weiteren Schuldenschnitten zu rechnen und die gemeinsame europäische Währung dürfte stabil bleiben. Entsprechend ist zu hoffen, dass sich die aktuell herrschende Unsicherheit im Verlauf des kommenden Jahres langsam abbauen wird.</p>
<p>Allerdings ist es alles andere als sicher, dass sich das eben geschilderte Basisszenario realisiert. Auch dem wichtigsten Risikoszenario, dass der politische Wille zur Durchführung weitreichender Reformen in großen Ländern wie Italien und Spanien erlahmt oder dass die Reformen von den Investoren als nicht glaubwürdig und effektiv bewertet werden, muss eine nicht unerhebliche Eintrittswahrscheinlichkeit zugemessen werden. In dieser Situation sind verschiedene wirtschaftspolitische Reaktionen wie die Vergemeinschaftung der öffentlichen Schulden oder der unbegrenzte Aufkauf von Staatspapieren durch die EZB denkbar, die alle hohe Risiken für die Konjunktur und die mittelfristige Wirtschaftsentwicklung bergen und den Fortbestand der Währungsunion in Frage stellen.</p>
<p>Gemäß dem Basisszenario wird sich die Expansion der Weltwirtschaft im Prognosezeitraum spürbar verlangsamen. Die Verunsicherung dürfte die Finanzierungsbedingungen für Banken und Unternehmen weltweit verschlechtern und darüber hinaus zum Aufschub vieler Konsum- und Investitionsausgaben führen. Die schlechte Vermögenssituation der privaten Haushalte in den USA sowie in einigen europäischen Ländern wird weiterhin nach einer hohen Sparquote verlangen und somit die Entwicklung des privaten Konsums stark belasten. Schließlich wird die Finanzpolitik in Europa und den USA aufgrund der hohen Staatsverschuldung spürbar kontraktiv ausgerichtet sein. Der negative Fiskalimpuls dürfte besonders stark in mehreren von der Schuldenkrise bedrohten Euroraumländern sein, deren Wirtschaftsleistung im kommenden Jahr voraussichtlich schrumpfen wird.</p>
<p>Die wirtschaftliche Dynamik in den Schwellenländern dürfte zwar durch die konjunkturelle Abschwächung in den fortgeschrittenen Volkswirtschaften gedämpft werden. Doch dürften die endogene Binnendynamik sowie die zuletzt wieder expansiver gewordene Geldpolitik dazu führen, dass sie hohe Produktionszuwächse bei positiven Wachstumsbeiträgen der Nettoimporte verzeichnen. Damit stellen sie ein stabilisierendes Element für die Weltwirtschaft dar.</p>
<p>Gemäß dem Basisszenario unterstellen wir, dass sich die Zuversicht von Konsumenten und Produzenten in den fortgeschrittenen Volkswirtschaften in der zweiten Hälfte 2012 etwas erholt, was gegen Ende des Prognosezeitraums die Weltkonjunktur leicht beleben wird. Alles in allem dürfte die gesamtwirtschaftliche Produktion in der Welt in diesem und im nächsten Jahr mit 3,8% bzw. 3,3% nur schwach zunehmen. Entsprechend wird der Welthandel im Jahr 2011 um 6,2% expandieren, ehe der Zuwachs sich im kommenden Jahr auf 3,9% abschwächt. Die globale konjunkturelle Abschwächung in den kommenden Quartalen und das sukzessive Auslaufen der Teuerungsimpulse aus dem Rohstoffpreisanstieg der ersten Hälfte 2011 werden den Preisauftrieb in allen Regionen der Welt reduzieren. Gleichwohl wird die Inflationsrate in den aufstrebenden Volkswirtschaften weiterhin deutlich höher als jene in den Industrieländern sein.</p>
<p>In Deutschland ist die gesamtwirtschaftliche Produktion bis zuletzt deutlich gestiegen. Im dritten Quartal 2011 nahm das reale Bruttoinlandsprodukt saison- und kalenderbereinigt mit einer laufenden Jahresrate von 2,0% zu. Im Vorjahresvergleich erhöhte es sich um 2,5%. Nach wie vor wird die deutsche Konjunktur von den binnenwirtschaftlichen Auftriebskräften getragen.</p>
<p>Im Prognosezeitraum dürfte sich der Aufschwung in Deutschland nicht weiter fortsetzen, die Konjunktur wird im Winter vermutlich sogar in einen Abschwung geraten. Die Exporte werden voraussichtlich erheblich vom weltwirtschaftlichen Tempoverlust und insbesondere von den vielfältigen Konsolidierungs- und Sparanstrengungen im Euroraum in Reaktion auf die Staatsschuldenkrise belastet. Die bei schwacher Produktionsentwicklung wohl sinkende gesamtwirtschaftliche Kapazitätsauslastung sowie die hohe Unsicherheit dürften zudem die Ausrüstungsinvestitionen dämpfen. Der zyklisch eher nachlaufende private Konsum wird dagegen von der guten Arbeitsmarktlage und der noch recht günstigen Einkommenssituation gestützt und robust expandieren. Befördert durch niedrige Zinsen und die Unsicherheit der Investoren in Bezug auf ausländische Finanzanlagen, dürfte auch die Nachfrage nach Wohnbauten zunehmen. Daher ist zu erwarten, dass Deutschland – anders als viele europäische Partnerländer – nicht in eine Rezession gerät. Dies hängt allerdings entscheidend von dem der Prognose zugrunde liegenden Basisszenario ab, dass keine allzu umfangreichen Rettungsaktionen stattfinden, denn das würde den Vorteil der niedrigen Zinsen zerstören. Aus den Annahmen des Basisszenarios folgt zudem, dass die Weltwirtschaft langsam wieder Tritt fasst, was die deutschen Exporte stützt. Auch die Zuversicht der deutschen Unternehmen dürfte dann schrittweise zurückkehren, so dass die Unternehmensinvestitionen nach und nach hochgefahren werden. Bei robuster Konsumnachfrage und weiter guter Wohnungsbaukonjunktur ist damit zu rechnen, dass das Bruttoinlandsprodukt in der zweiten Hälfte von 2012 ungefähr mit der Rate des Produktionspotenzials von annualisiert rund 1¼% zulegt. Insgesamt dürfte das Bruttoinlandsprodukt 2011 um 3,0% expandieren und 2012 nur noch um 0,4% zunehmen.</p>
<p>Bei alledem wird sich der Beschäftigungsaufbau verlangsamen. Im Jahresdurchschnitt 2012 dürfte die Erwerbstätigkeit um 210 000 Personen oder 0,5% steigen. Die Zahl der Arbeitslosen wird, auch aufgrund von demografischen Faktoren, im Jahresdurchschnitt voraussichtlich um 140 000 auf rund 2,8 Mill. Personen zurückgehen. Dies entspricht einer Arbeitslosenquote von 6,7%. Im Gefolge der schwächeren Konjunktur wird sich das Tempo des Preisauftriebs abschwächen; im Jahresdurchschnitt 2012 ist mit einer Inflationsrate von 1,8% zu rechnen. Das staatliche Budgetdefizit in Relation zum nominalen Bruttoinlandsprodukt wird im nächsten Jahr voraussichtlich bei 0,9% liegen</p>
<p>Es muss betont werden, dass die makroökonomische Unsicherheit nicht zuletzt aus politischen Gründen derzeit extrem hoch ist. So könnten schon kleine Abweichungen Italiens vom geplanten Konsolidierungskurs zu neuen Verwerfungen an den ohnehin extrem angespannten Finanzmärkten und kaum abschätzbaren politischen Reaktionen führen. Diese könnten die der Prognose zugrunde liegenden Annahmen schnell obsolet werden lassen. Aus technischer Sicht ist damit die Eintrittswahrscheinlichkeit des Basisszenarios deutlich geringer als es in normalen Prognosesituationen der Fall ist. Daher wird an dieser Stelle – anders als in früheren Prognosen üblich – kein Prognoseintervall angegeben.</p>
<p>Quelle: ifo-Institut</p>
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		<title>ifo Geschäftsklima weiter im Aufwind</title>
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		<pubDate>Wed, 24 Nov 2010 10:04:17 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Der ifo Geschäftsklimaindex für die gewerbliche Wirtschaft Deutschlands ist im November erneut gestiegen. Damit liegt er nun über den Werten des Booms 2006/2007. Sowohl die aktuelle Geschäftssituation als auch die Geschäftsperspektiven für das kommende halbe Jahr bewerten die Unternehmen positiver als bisher. Die deutsche Wirtschaft schraubt sich immer höher. Im verarbeitenden Gewerbe ist der Geschäftsklimaindex [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der ifo Geschäftsklimaindex für die gewerbliche Wirtschaft Deutschlands ist im November erneut gestiegen. Damit liegt er nun über den Werten des Booms 2006/2007. Sowohl die aktuelle Geschäftssituation als auch die Geschäftsperspektiven für das kommende halbe Jahr bewerten die Unternehmen positiver als bisher. Die deutsche Wirtschaft schraubt sich immer höher.</p>
<p>Im verarbeitenden Gewerbe ist der Geschäftsklimaindex weiter gestiegen. Die Unternehmen sind mit ihrer Geschäftslage spürbar zufriedener als im Oktober. Darüber hinaus rechnen die Befragungsteilnehmer mit einer günstigen Entwicklung in der nächsten Zeit. Ihre Erwartungen an<span id="more-623"></span> die Geschäfte in den kommenden sechs Monaten haben sie angehoben. Vom Auslandsgeschäft versprechen sich die Industriefirmen weniger starke Impulse als im vergangenen Monat. Doch durch die verbesserten Erwartungen für die Investitionsgüternachfrage, die wesentlicher Teil der Binnennachfrage ist, wird dieser Effekt mehr als kompensiert. Die Beschäftigung wollen die Industriefirmen weiter erhöhen.</p>
<p>Auch im Einzelhandel und im Großhandel hat sich das Geschäftsklima verbessert. Die Einzelhändler schätzen ihre derzeitige Lage zwar nicht mehr als ganz so glänzend ein wie im vergangenen Monat, bezüglich der Geschäftsentwicklung im nächsten halben Jahr sind sie aber deutlich optimistischer als bisher. Im Großhandel bewerten die Befragungsteilnehmer sowohl ihre bisher schon gute Geschäftslage als auch ihre Perspektiven für die nahe Zukunft günstiger.</p>
<p>Das Geschäftsklima hat sich im Bauhauptgewerbe ebenfalls weiter aufgehellt. Die befragten Bauunternehmen sind mit ihrer derzeitigen Geschäftslage deutlich zufriedener als im Oktober. Auf die Geschäftsentwicklung im kommenden halben Jahr blicken sie aber nicht mehr ganz so hoffnungsvoll wie bislang.</p>
<p>Quelle: ifo Institut für Wirtschaftsforschung</p>
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		<title>ifo Geschäftsklimaindikator weiter aufwärtsgerichtet</title>
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		<pubDate>Mon, 22 Nov 2010 16:48:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>KHK</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der ifo Geschäftsklimaindikator für die gewerbliche Wirtschaft Deutschlands setzt im Oktober seinen Höhenflug fort. Die aktuelle Geschäftssituation wird von den Unternehmen erneut positiver bewertet, und die Erwartungen haben sich verbessert. Der Konjunkturmotor läuft stabil und rund. Im verarbeitenden Gewerbe ist der Geschäftsklimaindex gestiegen. Die Unternehmen berichten von einer ähnlich guten Geschäftslage wie im vergangenen Monat, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der ifo Geschäftsklimaindikator für die gewerbliche Wirtschaft Deutschlands setzt im Oktober seinen Höhenflug fort. Die aktuelle Geschäftssituation wird von den Unternehmen erneut positiver bewertet, und die Erwartungen haben sich verbessert. Der Konjunkturmotor läuft stabil und rund.</p>
<p>Im verarbeitenden Gewerbe ist der Geschäftsklimaindex gestiegen. Die Unternehmen berichten von einer ähnlich guten Geschäftslage wie im vergangenen Monat, und ihre Erwartungen an die Geschäfte in den kommenden sechs Monaten sind gestiegen. Die Exporteure schätzen ihre Chancen auf den Auslandsmärkten ebenfalls wieder günstiger ein. Die Auslastung der Geräte und <span id="more-616"></span>Maschinen ist im verarbeitenden Gewerbe erneut leicht gestiegen. Der Auslastungsgrad in der Industrie erreicht fast wieder den langfristigen Durchschnitt. Den Personalbestand wollen die Firmen deutlich erhöhen.</p>
<p>Der Geschäftsklimaindex im Einzelhandel ist zwar leicht gesunken. Sowohl ihre momentane Geschäftslage als auch ihre Geschäftsperspektiven für die nahe Zukunft bewerten die Einzelhändler als nicht mehr ganz so vorzüglich wie im September. Dennoch ist das Geschäftsklima im Einzelhandel weiterhin sehr gut. Im Großhandel hat sich das Geschäftsklima deutlich verbessert. Die Unternehmen berichten häufiger von einer guten Geschäftslage als im September. Auch in Hinblick auf die Geschäftsentwicklung im kommenden halben Jahr haben dort die Optimisten wieder an Gewicht gewonnen.</p>
<p>Im Bauhauptgewerbe hat sich das Geschäftsklima ebenfalls verbessert. Allerdings sind die befragten Bauunternehmen mit ihrer derzeitigen Geschäftslage unzufriedener als im Vormonat. Die Aufhellung des Geschäftsklimas resultiert ausschließlich aus einer deutlich günstigeren Einschätzung der weiteren Geschäftsentwicklung.</p>
<p>Quelle: ifo Institut für Wirtschaftsforschung</p>
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		<title>Aufschwung setzt sich im 3. Quartal 2010 fort</title>
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		<pubDate>Fri, 12 Nov 2010 18:58:57 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[WIESBADEN – Die deutsche Wirtschaft holt weiter auf: Um 0,7% war das Bruttoinlandsprodukt (BIP) – preis-, saison- und kalenderbereinigt – im dritten Quartal 2010 höher als im zweiten Quartal, teilt das Statistische Bundesamt (Destatis) mit. Zudem wurden auch die Ergebnisse für die ersten beiden Quartale 2010 nochmals leicht nach oben korrigiert auf nun + 0,6% und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>WIESBADEN – Die deutsche Wirtschaft holt weiter auf: Um 0,7% war das Bruttoinlandsprodukt (BIP) – preis-, saison-  und kalenderbereinigt – im dritten Quartal 2010 höher als im zweiten  Quartal, teilt das Statistische Bundesamt (Destatis) mit. Zudem wurden  auch die Ergebnisse für die ersten beiden Quartale 2010 nochmals leicht  nach oben korrigiert auf nun + 0,6% und + 2,3%. Der Aufschwung der  deutschen Wirtschaft hat sich somit weiter fortgesetzt, wenn auch – wie  nach dem Rekordergebnis im zweiten Quartal erwartet – mit etwas  abgeschwächtem Tempo.<span id="more-609"></span></p>
<p>Auch im Vorjahresvergleich hat die Wirtschaftsleistung wieder kräftig zugelegt: Das preisbereinigte <acronym title="Bruttoinlandsprodukt">BIP</acronym> stieg im dritten Quartal 2010 gegenüber dem dritten Quartal 2009 um 3,9%.</p>
<p>Positive Impulse kamen im Vorquartalsvergleich (preis-, saison-  und kalenderbereinigt) sowohl aus dem Inland als auch aus dem Ausland.  Dabei trugen die privaten und staatlichen Konsumausgaben, die  Ausrüstungsinvestitionen sowie der Außenbeitrag gleichermaßen zum  Anstieg des <acronym title="Bruttoinlandsprodukt">BIP</acronym> bei.</p>
<p>Die Wirtschaftsleistung im dritten Quartal 2010 wurde von  40,7 Millionen Erwerbstätigen im Inland erbracht, das waren  307 000 Personen oder 0,8% mehr als ein Jahr zuvor.</p>
<p>Im Zusammenhang mit der erstmaligen Berechnung des dritten  Quartals 2010 wurden auch die bisher veröffentlichten Ergebnisse für die  ersten zwei Quartale 2010 überarbeitet. Dabei wurden die  Veränderungsraten des <acronym title="Bruttoinlandsprodukt">BIP</acronym> in beiden Quartalen nach oben revidiert, und zwar um bis zu 0,2 Prozentpunkte.</p>
<p>Ausführlichere Ergebnisse gibt das Statistische Bundesamt am 23. November 2010 bekannt.</p>
<p>Quelle: Statistisches Bundesamt Deutschland</p>
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		<title>Ratingagentur bewertet Staatsanleihen &#8211; Moody&#8217;s stuft Bonität Portugals herab</title>
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		<pubDate>Tue, 13 Jul 2010 17:42:59 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Die Ratingagentur Moody&#8217;s hat die Bonität portugiesischer Staatsanleihen um zwei Werte heruntergestuft. Sie senkte den Ratingcode von &#8220;Aa2&#8243; auf &#8220;A1&#8243;, wie das Unternehmen am Dienstag in London mitteilte. Grund sei, dass sich die finanzielle Leistungsfähigkeit Portugals mittelfristig weiter verringern dürfte. So verschlechtere sich das Verhältnis von Schulden zum Bruttoinlandsprodukt sowie von Schulden zu Einnahmen anhaltend. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Ratingagentur Moody&#8217;s hat die Bonität portugiesischer Staatsanleihen um zwei Werte heruntergestuft. Sie senkte den Ratingcode von &#8220;Aa2&#8243; auf &#8220;A1&#8243;, wie das Unternehmen am Dienstag in London mitteilte. Grund sei, dass sich die finanzielle Leistungsfähigkeit Portugals mittelfristig weiter verringern dürfte. So verschlechtere sich das Verhältnis von Schulden zum Bruttoinlandsprodukt sowie von Schulden zu Einnahmen anhaltend. Moody&#8217;s geht außerdem davon aus, dass die Wachstumsperspektiven der portugiesischen Wirtschaft so lange relativ schwach bleiben, bis die gegenwärtig eingeleiteten Strukturreformen im Land Wirkung zeigen.</p>
<p>Quelle: RP-Online</p>
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		<title>Deutsche Wirtschaft wächst 2010 um zwei und 2011 um 1,2 Prozent</title>
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		<pubDate>Tue, 16 Mar 2010 20:11:52 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Update der IMK-Konjunkturprognose Ungeachtet der eher schwachen Entwicklung in den Wintermonaten wird die deutsche Wirtschaft im Jahresdurchschnitt 2010 um zwei Prozent wachsen. Nach einer deutlichen Belebung im weiteren Verlauf der ersten Jahreshälfte lässt die konjunkturelle Dynamik im Laufe der zweiten Jahreshälfte allerdings schon wieder nach. Ein selbsttragender Aufschwung ist nicht in Sicht. 2011 wird das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Update der IMK-Konjunkturprognose</p>
<p>Ungeachtet der eher schwachen Entwicklung in den Wintermonaten wird die deutsche Wirtschaft im Jahresdurchschnitt 2010 um zwei Prozent wachsen. Nach einer deutlichen Belebung im weiteren Verlauf der ersten Jahreshälfte lässt die konjunkturelle Dynamik im Laufe der zweiten <span id="more-436"></span>Jahreshälfte allerdings schon wieder nach. Ein selbsttragender Aufschwung ist nicht in Sicht. 2011 wird das deutsche Bruttoinlandsprodukt (BIP) deutlich langsamer steigen &#8211; um lediglich 1,2 Prozent. Zu diesem Ergebnis kommt das Institut für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) in der Hans-Böckler-Stiftung im Update seiner Konjunkturprognose (alle Zahlen in Tabellenform im Prognose-Update; Link siehe unten).</p>
<p>Das Wachstum ist sowohl in diesem als auch im kommenden Jahr zu schwach, um den negativen Trend auf dem Arbeitsmarkt zu brechen. Die Arbeitslosenzahl steigt bis Ende 2011 moderat, aber kontinuierlich auf dann saisonbereinigt 3,8 Millionen. Im Jahresdurchschnitt 2010 wird die Arbeitslosenzahl bei rund 3,53 Millionen liegen, was einer Arbeitslosenquote von 8,1 Prozent entspricht. 2011 steigt die Arbeitslosigkeit auf rund 3,74 Millionen im Jahresdurchschnitt (Quote:8,6 Prozent). Vor diesem Hintergrund betont das IMK die weiterhin große Bedeutung der aktuellen Kurzarbeiterregelung. &#8220;Das Wachstum bleibt fragil, insbesondere, wenn in den nächsten Monaten der Stützeffekt der internationalen Konjunkturprogramme ausläuft. Deshalb braucht der deutsche Arbeitsmarkt aller Voraussicht nach 2010 wie 2011 noch die Entlastung durch die Kurzarbeit. Ein voreiliger Ausstieg birgt erhebliche Risiken&#8221;, sagt Prof. Dr. Gustav A. Horn, der Wissenschaftliche Direktor des IMK.</p>
<p>Das IMK bestätigt mit seinem Update bei den Wachstumserwartungen für 2010 seine Prognose vom Dezember 2009, die ebenfalls von einer BIP-Erhöhung um 2,0 Prozent ausging (eine BIP-Prognose für 2011 enthielt die Dezember-Prognose noch nicht).</p>
<p>Wichtigster Faktor für die wirtschaftliche Belebung in diesem Jahr ist der Export, der 2010 um 8,2 Prozent zunehmen wird. Insbesondere die Lieferungen in Länder außerhalb des Euroraums werden nach der IMK-Prognose kräftig expandieren. Dabei profitieren die deutschen Exporteure von der allgemeinen Aufwärtstendenz der Weltwirtschaft und von den Impulsen, die von den Fiskalpaketen in vielen Ländern ausgehen. Im kommenden Jahr wachsen die Ausfuhren um 6,4 Prozent. Die Zunahme der Importe wird dagegen 2010 aufgrund der schwachen Konsumnachfrage mit 6,1 Prozent geringer ausfallen, so dass vom Außenbeitrag in diesem Jahr ein bedeutender Wachstumsimpuls ausgeht.</p>
<p>Angesichts der verbesserten Absatzaussichten im In- und Ausland zeichnet sich eine Belebung der Investitionstätigkeit in Ausrüstungen ab. Das IMK rechnet hier in diesem Jahr mit einem Wachstum um 3,7 Prozent und 2011 um 3,0 Prozent. Die Bauinvestitionen werden in diesem Jahr im Wesentlichen durch die kräftige Ausweitung der öffentlichen Bauinvestitionen geprägt. 2011 werden die Konjunkturpakete hingegen keine nennenswerten Impulse entfalten; zudem dürfte sich die schlechtere Finanzlage der öffentlichen Haushalte dämpfend auswirken.</p>
<p>Der private Konsum wird in diesem Jahr bei rückläufigen real verfügbaren Einkommen sowie einer steigenden Sparquote deutlich um 0,7 Prozent sinken. 2011 dürften die Konsumausgaben nicht zuletzt aufgrund wieder expandierender Gewinnentnahmen um ein Prozent zunehmen.</p>
<p>Die IMK-Prognose basiert auf der Annahme, dass der Ölpreis sich im Prognosezeitraum auf 80 US-Dollar pro Barrel einpendeln wird. Die Abwertung des Euro wird noch einige Zeit nachwirken, im weiteren Prognosezeitraum verbessert sich die preisliche Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft leicht (die Rahmendaten der Prognose finden Sie ebenfalls in Tabellenform im Prognose-Update).</p>
<p>Quelle: Hans-Böckler-Stiftung</p>
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